Marion Mitterhammer in der Rolle "Anna"

Die gebürtige Steirerin absolvierte in Graz ihre Schauspielausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Nach ersten Engagements am Theater Baden-Baden, bei den Salzburger Festspielen und am Theater in der Josefstadt spielte sie unter der Regie von Bernd Fischerauer in dem Mehrteiler "Der Salzbaron", wofür sie die Auszeichnung als Nachwuchsschauspielerin des Jahres 1994 erhielt.

Es folgten zahlreiche Rollen, u.a. in "Tatort" und "Quintett Komplett" von Wolfgang Murnberger. Aber auch im ambitionierten europäischen Kino ist Marion Mitterhammer immer wieder zu sehen. 2003 in Barbara Alberts Kinofilm "Böse Zellen", 2005 im mehrfach preisgekrönten Abschlussfilm "Ping Pong" von Matthias Luthardt, der seine Premiere bei der Semaine de la Critique in Cannes hatte. In dieser Rolle als strenge,
sinnliche Mutter und Tante war sie 2007 als beste Schauspielerin in der Vorauswahl für den deutschen Filmpreis nominiert. Nachdem die Nouvelle Vague Ikone Philippe Garrel Marion Mitterhammer als Klimts Schwester im Film "Klimt" von Raoul Ruiz an der Seite von John Malkovich sah, wirkte sie in seinem Film "La Frontiere de l'Aube" mit, der 2008 im Wettbewerb von Cannes uraufgeführt wurde.

Außerdem stand sie als Mutter Kolostrum in David Schalkos Kinofilm "Wie man leben soll" vor der Kamera.

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